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Rechtsanwalt und Fachanwalt für Strafrecht in Düsseldorf

Alle Verstöße gegen die Vorschriften des Strafgesetzbuches fallen unter das Strafrecht. Viele Menschen sind völlig orientierungslos, wenn sie sich mit einem strafrechtlichen Ermittlungsverfahren konfrontiert sehen. Plötzlich klingelt die Kriminalpolizei an ihrer Tür und will eine Hausdurchsuchung durchführen, einen Haftbefehl vollstrecken oder man erhält eine Ladung zur Beschuldigtenvernehmung. Die beruflichen und persönlichen Konsequenzen, die ein strafrechtlicher Vorwurf für Sie haben kann, sind oftmals erheblich und reichen von empfindlichen Geldstrafen über Einbuße der persönlichen Reputation und der daraus folgenden sozialen Vorverurteilung, bis hin zu einer Haftstrafe, die womöglich Ihre Existenz bedroht. Aber Sie sind nicht hilflos, falls Sie in eine solche Lage geraten. Im deutschen Strafrecht gilt noch immer der Grundsatz der Unschuldsvermutung und Sie sind solange unschuldig, bis man Ihnen das Gegenteil beweist. Verweigern Sie jede Aussage, verweisen Sie auf Ihr Schweigerecht und rufen Sie uns an. Wir vertreten als erfahrene Strafverteidiger in Düsseldorf jährlich eine Vielzahl von Mandanten, verfügen aufgrund dieser umfangreichen Mandatstätigkeit über große Prozesserfahrung und sind bundesweit vernetzt. Wir decken mit unserer Verteidigung alle Bereiche des Strafrechts ab und sind mit den aktuellen Entwicklungen der Rechtsprechung vertraut. Wir werden Sie individuell beraten, und verteidigen. Wir sind uns der besonderen Verantwortung Ihnen gegenüber bewusst.

Strafverteidiger Köln

Rechtsanwalt und Strafverteidiger Frank Langen

Rechtsanwalt Frank Langen ist seit 1998 Fachanwalt für Strafrecht in Düsseldorf. Seit Beginn der 90er Jahre ist er bundesweit als Strafverteidiger tätig. Neben der Strafverteidigung von Einzelpersonen hat sich Rechtsanwalt Langen im Strafrecht auf die Beratung und Verteidigung von Unternehmen spezialisiert.

Schwerpunkte seiner Arbeit als Strafverteidiger sind das Steuer- und Wirtschaftsstrafrecht. Weitere Tätigkeitsfelder sind das Sexual– und Betäubungsmittelstrafrecht.

Was versteht man unter unerlaubtem Entfernen vom Unfallort?

Das vorsätzliche, unerlaubte Entfernen vom Unfallort, umgangssprachlich auch Fahrerflucht genannt, ist eine Straftat und kann mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren geahndet werden. Daher sollten Sie sich einem Anwalt für Strafrecht in Düsseldorf anvertrauen, der Ihnen helfen kann, einer strafrechtlichen Verurteilung zu entgehen. Nach § 142 Abs. 1 StGB macht sich ein Unfallbeteiligter strafbar, wenn er sich von der Unfallstelle entfernt, ohne die erforderlichen Feststellungen seiner Person, seines Fahrzeugs und die Art seiner Beteiligung zu ermöglichen. In einem solchen Fall sollte daher die Verteidigung durch unsere Fachanwälte für Strafrecht in Düsseldorf frühestmöglich im Ermittlungsverfahren einsetzen. Ziel in solchen Fällen ist es, eine strafrechtliche Verurteilung, etwa durch eine Verfahrenseinstellung, zu verhindern.

„Durch die Rechtsprechung wird der mögliche Personenkreis der eine insolvenzstrafrechtliche Haftung zu befürchten hat, immer weitrer ausgedehnt. Im Fokus stehen nicht nur Berater des Verantwortlichen des Unternehmens, sondern auch Personen, die nicht unmittelbar in den täglichen Geschäftsbetrieb involviert sind, etwa Aufsichtsräte.“

Frank Langen

Welche Haftgründe gibt es?

Wenn gegen Sie ein Haftbefehl erlassen wird und aufgrund eines richterlichen Beschlusses im laufenden Ermittlungsverfahren die Untersuchungshaft gegen Sie angeordnet wird, prüfen unsere Fachanwälte für Strafrecht in Düsseldorf, ob tatsächlich die Voraussetzungen für den Erlass des Haftbefehls vorliegen und gegebenenfalls welche Rechtsmittel dagegen eingelegt werden können. Damit ein Gericht Untersuchungshaft gegen einen Beschuldigten anordnen kann, muss der „dringende Tatverdacht“ bejaht werden und ein Haftgrund vorliegen. Als konkrete Haftgründe nennt § 112 StPO die Flucht, die Fluchtgefahr und die Verdunklungsgefahr. Wiederholungsgefahr kann nur bei bestimmten schweren Delikten zum Erlass eines Sicherungshaftbefehl führen. Eine solche liegt bei Gefahr der Begehung weiterer erheblicher Straftaten gleicher Art oder Fortsetzung der Straftat vor. Als Beispiel sind hier die Sexualdelikte zu nennen.

Was bedeutet Fluchtgefahr?

Fluchtgefahr liegt vor, wenn es bei Würdigung der Umstände des Einzelfalls als wahrscheinlicher erscheint, dass sich der Beschuldigte dem Verfahren entziehen, als dass er sich dem Verfahren stellen wird.

Für eine Fluchtgefahr sprechen fehlende soziale und persönliche Bindungen, das Fehlen eines festen Arbeitsplatzes oder fehlende geregelte Wohnverhältnisse. Gegen die Annahme einer Fluchtgefahr sprechen gefestigte familiäre Bindungen, ein fester und angemeldeter Wohnsitz, eine feste Partnerschaft oder Lebensgemeinschaft und insbesondere eine stabile berufliche Bindung. Oftmals wird der Haftbefehl auf den Haftung des Fluchtanreiz aufgrund einer hohen zu erwartenden Strafe gestützt. Dann ist es Aufgabe unserer Anwälte die Umstände zu prüfen und aufzuzeigen, dass soziale, berufliche und persönliche Bindungen die Fluchtgefahr mindern oder sogar ausschließen und die Aufhebung des Haftbefehls oder Anordnung der Haftverschonung für unsere Mandanten durchzusetzen.

Rufen Sie uns jederzeit an oder schicken Sie uns Ihre Kontaktdaten über unser Kontaktformular:

Was ist das Zeugnisverweigerungsrecht?

Im deutschen Strafrecht unterscheidet man zwischen der Aussageverweigerung und der Zeugnisverweigerung. Ihre Fachanwälte für Strafrecht kennen die notwendigen Voraussetzungen und können Sie hinsichtlich Ihres Rechts, im deutschen Strafverfahren zu schweigen, kompetent beraten. Wenn Sie einer Straftat beschuldigt werden, machen Sie von diesem Recht Gebrauch – und schweigen Sie. Niemand ist verpflichtet, sich selbst anzuklagen. Kontaktieren Sie in Düsseldorf sofort einen auf Strafrecht spezialisierten Rechtsanwalt. Ihr Anwalt kann Einsicht in Ihre Ermittlungsakte nehmen, um die Beweislage zu beurteilen und danach mit Ihnen gemeinsam zu entscheiden, ob Sie weiterhin zum Tatvorwurf schweigen oder eine Stellungnahme abgeben.

Wie verhält es sich nun mit dem Zeugnisverweigerungsrecht. Zeugen sind in einem Strafprozess verpflichtet, wahrheitsgemäß auszusagen. Aber Zeugen haben auch das Recht (§ 52 StPO) unter bestimmten Voraussetzungen zu schweigen. Zeugen sind berechtigt, in Bezug auf folgende Personen als Beschuldigte, die Aussage zu verweigern: Verlobte, Ehegatten, auch wenn die Ehe nicht mehr besteht, Lebenspartner und Personen, die mit dem Beschuldigten in gerader Linie verwandt oder verschwägert, in der Seitenlinie bis zum dritten Grad verwandt oder bis zum zweiten Grad verschwägert sind oder waren.

Dieses Zeugnisverweigerungsrecht aus persönlichen Gründen gilt bereits ab Beginn des Ermittlungsverfahrens, sowohl bei der Vernehmung durch die Ermittlungsbehörden als auch im gerichtlichen Hauptverfahren.

§ 53 StPO regelt das Zeugnisverweigerungsrecht aus beruflichen Gründen. Dies betrifft die sogenannten „Berufsgeheimnisträger“. Diese Personen können die Aussage verweigern. Allerdings können sie auch von dieser Verpflichtung entbunden werden und müssen dann aussagen.

Zeugen müssen neben dem Zeugnisverweigerungsrecht auch über das ihnen zustehende Aussageverweigerungsrecht (§ 55 StPO) belehrt werden. Jeder Zeuge kann die Auskunft auf solche Fragen verweigern, deren Beantwortung ihm selbst oder einem der in § 52 Abs. 1 StPO bezeichneten Angehörigen der Gefahr aussetzen würde, wegen einer Straftat oder einer Ordnungswidrigkeit verfolgt zu werden.

Wenn Sie eine Aussage als Zeuge machen müssen, zögern Sie nicht und kontaktieren Sie unsere Kanzlei in Düsseldorf einen Rechtsbeistand. Die Vorteile eines Zeugenbeistandes liegen auf der Hand. Sie werden von Ihrem Anwalt in Düsseldorf auf Ihre Vernehmung vorbereitet und in der für Sie ungewohnten Situation eines Verfahrens vertrauensvoll begleitet.

Rechtsanwälte Langen bekannt aus folgenden Medien:

Wie werden Geldstrafen berechnet?

Im Folgenden erfahren Sie, wie eine Geldstrafe im Strafrecht berechnet wird. Unsere Strafverteidiger in Düsseldorf beraten Sie, wenn Ihnen eine Geldstrafe droht. Sollten Sie noch nicht vorbestraft sein oder nur eine vergleichsweise „leichtere Straftat“ verübt haben, stehen Ihre Chancen gut, dass in Ihrem Fall eine Geldstrafe verhängt wird. Im Strafgesetzbuch sind zwei Möglichkeiten vorgesehen, Straftaten zu ahnden, die Geldstrafe oder die Freiheitsstrafe. Bei Erfüllung des jeweiligen Tatbestandes, muss das Gericht im Anschluss ein Strafmaß aus dem vorgegebenen Rahmen wählen. Dabei wirkt § 46 StGB als Grundlage der Strafzumessung, wobei viele verschiedene Aspekte bei der Strafzumessung eine Rolle spielen. Ist die Person schuldfähig, hat ein Erwachsener oder ein Jugendlicher die Straftat begangen, liegt eine Unterlassung oder eine verminderte Schuldfähigkeit vor usw.. Ob sich das Gericht für eine Geldstrafe entscheidet, liegt also bei der Bewertung des Einzelfalls durch den Richter. Grundsätzlich muss das begangene Delikt die Ahndung durch eine Geldstrafe vorsehen. Entscheidet sich der Richter für eine Geldstrafe, gibt das Strafgesetzbuch auch hier den Rahmen vor. Für die Berechnung der Höhe der Geldstrafe ist der Tagessatz ausschlaggebend. Nach § 40 Absatz 1 Satz 2 StGB besteht eine Geldstrafe aus mindestens fünf und höchstens aus 360 Tagessätzen, allerdings sind auch Abweichungen zulässig. Ein Tagessatz entspricht dabei einem Tag Freiheitsstrafe. Um aber die Höhe der Geldstrafe genau zu ermitteln, ist die Tagessatzhöhe maßgeblich und diese richtet sich nach den „persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnissen des Täters” (§ 40 Absatz 2 Satz 1 StGB). Grundlage der Berechnung ist das monatliche Nettoeinkommen und die abzugsfähigen Verbindlichkeiten des Täters.  Ein Dreißigstel des Nettoeinkommens wird als Berechnungsgrundlage veranschlagt. Die Gesamthöhe der Geldstrafe ergibt sich dann aus der Multiplikation aus Tagessatz und Tagessatzhöhe. Ab einer Geldstrafe von mehr 90 Tagessätzen gilt man als vorbestraft und erhält einen Eintrag in das polizeiliche Führungszeugnis. Wenn der verurteilte Täter die Summe nicht entrichten kann, gibt es auch die Möglichkeit einer Ratenzahlung, der Ableistung gemeinnütziger Arbeit oder der Ableistung einer Ersatzfreiheitsstrafe. Insbesondere Selbständige sollten bei Verhängung einer Geldstrafe einen erfahrenen Rechtsanwalt für Strafrecht hinzuziehen, da dieser in der Lage ist, möglicherweise eine Reduzierung der Tagessatzhöhe zu erzielen.

Wann wird eine Freiheitsstrafe zur Bewährung ausgesetzt?

Wenn Ihnen als Angeklagter eine Freiheitsstrafe droht, so ist es unser Ziel, als Ihre Anwälte für Strafrecht in Düsseldorf, eine Freiheitsstrafe welche nicht zur Bewährung ausgesetzt wird, zu verhindern. Die Aussetzung der Freiheitsstrafe zur Bewährung (§§ 56 ff. StGB) ist ein Instrument zur Resozialisierung und soll dem verurteilten Straftäter die Möglichkeit geben, sich zu bewähren.

Voraussetzung dafür, dass eine verhängte Freiheitsstrafe zur Bewährung ausgesetzt wird, ist der Umstand, dass dem Verurteilten eine positive Sozialprognose attestiert wird und davon ausgegangen werden kann, dass auch ohne Einwirkung des Strafvollzugs keine weiteren Straftaten begangen werden. Eine Strafaussetzung zur Bewährung ist aber nur möglich, wenn die verhängte Freiheitsstrafe das Strafmaß von zwei Jahren nicht übersteigt. Die Untersuchungshaft wird dabei nicht angerechnet. Mit der Aussetzung der Vollstreckung einer Freiheitsstrafe wird ein Bewährungsbeschluss erlassen. Die Auflagen und Weisungen, die darin festgelegt werden, sind vom Verurteilten während der Bewährungszeit zu befolgen. Sie sollen helfen, weitere Straftaten zu vermeiden und sollen dem Genugtuungsgrundsatz (§ 56b Abs. 1 StGB) Rechnung tragen, indem es zu einem Ausgleich des entstandenen Schadens durch die Bewährungsauflagen kommt. Ist für das Gericht erkennbar, dass ein straffreies Verhalten wahrscheinlich ist, kann von Weisungenabgesehen werden. Wenn gegen die Bewährungsauflage verstoßen wird, droht der Widerruf der Strafaussetzung oder zumindest eine Verlängerung der Bewährungszeit. Rechtsanwaltskanzlei Langen, Ihre Anwälte für Strafrecht in Düsseldorf, können Sie über die Folgen aufklären und gegen den Widerrufsbeschluss Beschwerde einlegen.