Strafverteidiger Bonn

Die Kanzlei Rechtsanwälte Langen in Bonn ist eine hochspezialisierte Strafrechtskanzlei. Rechtsanwälte und Fachanwälte für Strafrecht Frank Langen und Natalie Quanz-Riechling beraten, vertreten und verteidigen bundesweit kompetent und engagiert Beschuldigte und Unternehmen in Ermittlungs- und Strafverfahren, insbesondere im Bereich des Wirtschafts– und Steuerstrafrecht sowie dem Sexualstrafrecht, aber auch in allen anderen Bereichen des Strafrechts.

Wirtschaftsstrafrecht

Das Wirtschaftsstrafrecht umfasst beispielsweise Delikte wie:

  • Untreue
  • Kredit- und Subventionsbetrug
  • Schwarzarbeit
  • Geldwäsche
  • Bestechung und Bestechlichkeit
  • Vorteilsannahme und Vorteilsgewährung
  • Insolvenzverschleppung
  • Bankrott
  • Vorenthalten und Veruntreuen von Arbeitsentgelten

Kontakt

Steuerstrafrecht

Verteidigung in Steuerstrafverfahrens setzt neben den allgemeinen Kenntnissen zur Strafverteidigung insbesondere auch Kenntnisse im Steuerrecht voraus. Aus der Verzahnung von materiellem Steuerrecht und formellen Abgabenrecht, von materiellem Strafrecht und Strafprozessrecht ergibt sich eine komplexe Rechtsmaterie. Nur durch die richtige Einschätzung der Sachlage im Ermittlungsverfahren und die Kontrolle der Befugnisse der Fiskalbehörde und Strafverfolgungsorgane kann eine effektive Verteidigung gewährleistet werden.

Sexualstrafrecht

Vorwürfe aus dem Bereich der Sexualdelikte verlangen von der Verteidigung besondere Diskrektion, denn diese sind zumeist mit einer erheblichen Stigmatisierung und Ausgrenzung des vermeintlichen Täters verbunden. Die Vorwürfe werden vielfach von einer nahestehenden Person aus dem Familien- oder Freundeskreis erhoben und erschweren so den Umgang mit dieser Strafrechtsmaterie. Dabei ist die Beweislage bei Sexualdelikten meist diffizil. Oft fehlen objektive Beweise völlig und des kommt zu einer reinen Aussage-gegen-Aussage Konstellation.

Bekannt aus den Medien

Aufgaben eines Strafverteidigers

Aber auch ganz allgemein stellen Strafverfahren für den Beschuldigten sowie seine Angehörigen eine belastende, häufig sogar existenzbedrohende Situation dar. In solchen Belastungssituationen ist es ratsam, sich rasch anwaltlich beraten zu lassen, um unnötige Fehler zu vermeiden.
Als Beschuldigter hat man insbesondere das Recht zu schweigen. Von diesem Recht sollte unbedingt Gebrauch gemacht werden. Die Entscheidung zu schweigen darf von der Polizei und der Staatsanwaltschaft nicht zum Nachteil des Beschuldigten gewertet werden. Vielmehr ist eine Vernehmung sofort zu unterbrechen und das Eintreffen des Verteidigers abzuwarten, wenn der Beschuldigte im Rahmen einer Vernehmung erklärt, dass er einen Verteidiger hinzuziehen möchte.
Als Strafverteidiger sorgen Rechtsanwälte Langen vom Beginn des Ermittlungsverfahrens bis zum Ende der Hauptverhandlung dafür, dass die verfassungs- und verfahrensrechtlich garantierten Rechte der Mandanten uneingeschränkt gewahrt werden. Im Rahmen des Ermittlungsverfahrens sollte je nach den Umständen des Einzelfalls zunächst eine Einstellung des Verfahrens ohne Hauptverhandlung angestrebt werden.
Aufgrund der langjährigen Tätigkeit am Standort der Kanzlei in Bonn besteht guter Kontakt sowohl zur Staatsanwaltschaft Bonn wie auch den Richtern des Amts- und Landgerichts Bonn.

Strafverteidiger bin ich geworden, weil es meine Überzeugung ist, dass einem Beschuldigten in einem Strafverfahren seine verfassungsrechtlichen Rechte garantiert werden müssen. Dafür stehe ich in meinem gesamten Berufsleben ein. Das Strafrecht wird wie kaum ein anderes Rechtsgebiet von gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Einflüssen geprägt. So führten gesellschaftlichen Änderungen, politische Ansichten, aber auch wirtschaftliche Einflüsse dazu, dass das bestehende Recht seinen Inhalt und Umfang ändert. Bei allem Wandel dürfen die Rechte des Beschuldigten jedoch nicht eingeschränkt werden; und dies gilt für alle Beschuldigten.


Diesbezüglich verweise ich auf den Satz, den der französische Strafverteidiger Jacques Vergès gesagt hat: „Strafverteidiger sind nicht dafür da, Mutter Theresa zu verteidigen.“

Frank Langen