Strafverteidiger in Köln

Sie benötigen in Köln manchmal sehr schnell einen Strafverteidiger, etwa dann, wenn bei Ihnen momentan eine Durchsuchung stattfindet oder eine Verhaftung droht. Bei Verdacht auf eine Straftat haben Sie bestimmte Rechte zu denen neben der Verweigerung der Aussage auch das umgehende Hinzuziehen eines Anwalt gehört. Beispielsweise gelten Sie vor einer rechtskräftigen Verteilung nur als Beschuldigter, aber nicht als Straftäter: Es gilt vor dem Urteil die Unschuldsvermutung. Dennoch wird man sich strafrechtlich mit Ihnen befassen. Welchen Zweck diese Verfolgung hat, ist schon sehr lange Gegenstand grundsätzlicher Diskussionen.

Strafverteidiger Köln

Ihr erfahrener Strafverteidiger in Köln

Eine erfolgreiche Strafverteidigung beginnt im Ermittlungsverfahren. Hier werden die Weichen für den weiteren Verlauf des Verfahrens gestellt. Rechtsanwälte und Fachanwälte für Strafrecht Frank Langen und Natalie Quanz-Riechling verteidigen seit vielen Jahren in Köln aber auch bundesweit ihre Mandanten gegenüber der Polizei, der Steuer- oder Zollfahndung, der Staatsanwaltschaften sowie den Gerichten. Strafverteidiger Frank Langen ist in allen Bereichen des Strafrechts tätig, wobei der Schwerpunkt der Kanzlei auf dem Wirtschafts– und Steuerstrafrecht sowie dem Sexualstrafrecht liegt.

Als erfahrener und erfolgreicher Strafverteidiger in Köln steht Ihnen Frank Langen mit seiner Expertise stets zur Verfügung.

Rechtsanwalt und Strafverteidiger Frank Langen

Rechtsanwalt Frank Langen ist seit 1998 Fachanwalt für Strafrecht in Köln. Seit Beginn der 90er Jahre ist er bundesweit als Strafverteidiger tätig. Neben der Strafverteidigung von Einzelpersonen hat sich Rechtsanwalt Langen im Strafrecht auf die Beratung und Verteidigung von Unternehmen spezialisiert.

Schwerpunkte seiner Arbeit als Strafverteidiger sind das Steuer- und Wirtschaftsstrafrecht. Weitere Tätigkeitsschwerpunkte sind das Sexual- und Betäubungsmittelstrafrecht.

Was ist das Aussageverweigerungsrecht?

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Aussageverweigerungsrecht und Zeugnisverweigerungsrecht. Dem Beschuldigten selbst steht das Aussageverweigerungsrecht zu, dem potentiellen Zeugen möglicherweise ein Zeugnisverweigerungsrecht. Das Aussageverweigerungsrecht ist ein in der Praxis äußerst relevantes Recht. Jeder Beschuldigte sollte darauf achten, keine unbedachten Äußerungen gegenüber den Ermittlungsbehörden zu tätigen. Es kann vorkommen, dass z. B. Polizeibeamten im Rahmen eines anscheinend unverfänglichen Gesprächs versuchen, an bestimmte Informationen zu gelangen. Hier sollte jeder Beschuldigte vorsichtig sein und zunächst einen Strafverteidiger egal ob in Köln oder Umgebung kontaktieren und mit diesem klären, ob und in welchem Umfang er sich zum Tatvorwurf äußern soll.

Entscheidend für die Frage, ob ein Aussageverweigerungsrecht besteht, ist die Einordnung als Beschuldigter. Mit der formellen Eröffnung eines Ermittlungsverfahrens gegen die zu befragende Person, wird aus einem Tatverdächtigen ein Beschuldigter. Sollte sich während einer Zeugenbefragung ein Tatverdacht erhärten, muss die Befragung unterbrochen und der nun Beschuldigte über sein Aussageverweigerungsrecht belehrt werden.
Als erfahrener und kompetenter Strafverteidiger in Köln steht Ihnen Frank Langen zur Verfügung.

Ich habe mich für den Beruf des Strafverteidigers entschieden, da es meine Überzeugung ist, dass einem Beschuldigten in einem Strafverfahren seine verfassungsrechtlichen Rechte garantiert werden müssen. Dafür stehe ich in meinem gesamten Berufsleben ein. Wie kaum ein anderes Rechtsgebiet wird das Strafrecht von gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Einflüssen geprägt. Gesellschaftliche Änderungen, politische Ansichten, aber auch wirtschaftliche Einflüsse führten so dazu, dass das bestehende Recht seinen Inhalt und Umfang ändert. Bei allem Wandel dürfen die Rechte des Beschuldigten jedoch nicht eingeschränkt werden und dies gilt für alle Beschuldigten. Ich verweise diesbezüglich auf den Satz, den der französische Jacques Vergès gesagt hat: “Strafverteidiger sind nicht dafür da, Mutter Theresa zu verteidigen.”
Frank Langen

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Was macht ein Strafverteidiger?

Der Strafverteidiger im Allgemeinen sorgt vom Beginn des Ermittlungsverfahrens bis zum Ende der Hauptverhandlung dafür, dass die verfassungs- und verfahrensrechtlich garantierten Rechte des Mandanten uneingeschränkt gewahrt bleiben. Im Rahmen des Ermittlungsverfahrens hat der Strafverteidiger die Gelegenheit, direkt mit der Staatsanwaltschaft in Kontakt zu treten, um je nach den Umständen des konkreten Falles eine Einstellung des Ermittlungsverfahrens ohne Hauptverhandlung anzustreben. Ein erfahrener Strafverteidiger kann nach dem gründlichen Studium der Ermittlungsakte gut einschätzen, welche Vorgehensweise für den Beschuldigten am günstigsten ist.

Was ist das Zeugnisverweigerungsrecht?

Das Zeugnisverweigerungsrecht ist ein Recht innerhalb des Strafverfahrens und lässt sich wie folgt erklären:

Ein Zeuge, das heißt, eine Person, die in einem nicht gegen sich selbst gerichteten Strafverfahren Auskunft über wahrgenommene Tatsachen gibt, ist grundsätzlich in einem Strafprozess dazu verpflichtet, in der Hauptverhandlung wahrheitsgemäß auszusagen und die Aussage gegebenenfalls zu beeiden. Es besteht jedoch das sogenannte Zeugnisverweigerungsrecht, welches den Zeugen dazu berechtigt, nicht auszusagen. Das Zeugnisverweigerungsrecht gilt nicht erst im strafgerichtlichen Hauptverfahren, sondern schon ab Beginn des Ermittlungsverfahrens, wie beispielsweise bei Vernehmungen durch die Polizei oder sonstige Strafverfolgungsbehörden. Das für Zeugen geltende Zeugnisverweigerungsrecht ist zu unterscheiden vom Recht des Beschuldigten, keine Angaben zur Sache zu machen oder zu schweigen. Im § 52 StPO ist das Zeugnisverweigerungsrecht von Angehörigen zu finden. Insbesondere sind beispielsweise Verlobte, Ehegatte, Lebenspartner, in gerader Linie Verwandte bis zum 3.Grad (z.B. Großeltern, Eltern, Kinder etc.) oder bis zum 2.Grad verschwägerte Personen (z.B. Eltern und Großeltern des Ehepartners).

Für Personen, die zur Zeugnisverweigerung berechtigt sind, gilt es, vor jeder Vernehmung über das Zeugnisverweigerungsrecht zu belehren (§ 52 III 1 StPO). Bei Minderjährigen ist gegebenenfalls auch der gesetzliche Vertreter zu belehren. Sollte die Belehrung nicht erfolgt sein, so ist die getätigte Aussage im Prozess unverwertbar. Die Aussage unterliegt dann einem Beweisverwertungsverbot. Wenn eine grundsätzlich gem. § 52 StPO zeugnisverweigerungsberechtigte Person zunächst im Ermittlungsverfahren als Zeuge aussagt, z.B. in einer staatsanwaltlichen Vernehmung und sich später in der Hauptverhandlung auf ihr Zeugnisverweigerungsrecht beruft und nicht mehr aussagt, dann darf die im Ermittlungsverfahren getätigte Aussage nicht verwertet werden. Die Aussage unterliegt auch dann einem Beweisverwertungsverbot. Weder dürfen die Vernehmungspersonen als Zeugen über die Vernehmung befragt werden, noch darf das über die Vernehmung angefertigte Protokoll verlesen werden. Es gilt jedoch eine Ausnahme, wenn der Zeuge im Ermittlungsverfahren bereits richterlich vernommen wurde. In diesem Fall darf der Richter als Zeuge gehört werden und das Vernehmungsprotokoll, welches angefertigt wurde, verlesen werden.

Im Hinblick auf das Zeugnisverweigerungsrecht von Berufsgeheimnisträgern (§ 53 StPO) gelten als zur Zeugnisverweigerung berechtigte Personen zum Beispiel Geistliche, Strafverteidiger, Rechtsanwälte, Notare, Steuerberater, Ärzte, Zahnärzte oder Apotheker. Es ist zu beachten, dass für viele nach § 53 StPO zeugnisverweigerungsberechtigte Personen nicht nur das Schweigerecht gilt, sondern auch die Schweigepflicht. 

Rechtsanwälte Langen bekannt aus folgenden Medien:

Was ist der Unterschied zwischen Berufung und Revision?

Es ist vor allem in Strafprozessen, die große öffentliche Aufmerksamkeit auf sich ziehen, häufig die Rede von Berufung oder Revision. Es geht in beiden Fällen zunächst darum, dass eine Partei mit der Entscheidung eines Gerichts nicht zufrieden ist und diese daher anfechten möchte. Die zwei Rechtsmittel lassen sich so unterscheiden, dass im Berufungsverfahren alle Details des Falles, alle Tatsachen und Fakten und auch Zeugenaussagen noch einmal geprüft und bewertet werden. In das Berufungsurteil können auch neue Beweise, Gutachten oder Zeugen einfließen.

Anders als bei der Berufung werden im Revisionsverfahren grundsätzlich nicht noch einmal die tatsächlichen Umstände des Falles untersucht, sondern lediglich das Urteil der vorherigen Instanz auf Rechtsfehler überprüft. Die Revision kann nicht auf neue Tatsachen, sondern nur auf einen Rechtsfehler des angefochtenen Urteils, also auf Verletzung formellen oder materiellen Rechts gestützt werden. Somit ist die Revisionsinstanz auch keine Tatsacheninstanz. Anders als im Berufungsverfahren werden im Revisionsverfahren keine Beweise erhoben. Bleibt die Revision gegen ein Urteil erfolglos, so wird das angefochtene Urteil mit der Entscheidung des Revisionsgerichts rechtskräftig. Bei einem zumindest teilweisen Erfolg der Revision, trifft das Revisionsgericht in der Regel keine eigene Entscheidung, sondern hebt das angefochtene Urteil auf und verweist die Sache zur erneuten Entscheidung an die Instanz zurück, die das angefochtene Urteil erlassen hat.

Wie begleitet der Strafverteidiger das Ermittlungsverfahren?

Das Bestehen eines sogenannten Anfangsverdachts gemäß § 152 Absatz 2 StPO ist für die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens notwendig. Es liegt bereits dann ein Anfangsverdacht vor, wenn es die bloße Möglichkeit gibt, dass jemand Täter oder Teilnehmer einer Straftat ist. Die Staatsanwaltschaft ermittelt mit Hilfe der Polizei im Rahmen des Ermittlungsverfahren, wenn ein solcher Anfangsverdacht besteht. Es kommt häufig vor, dass die Ermittlungsbehörden versuchen, die Beschuldigten ohne anwaltlichen Beistand zu vernehmen. Für den Beschuldigten eines Ermittlungsverfahrens hat der Strafverteidiger gemäß geltendem Strafrecht ein umfassendes Akteneinsichtsrecht.

Die Aufgabe des Strafverteidigers ist es, den Wissensvorsprung der Staatsanwaltschaft zu minimieren. Es ist notwendig, dass ein Strafverteidiger für seinen Mandanten vom Schweigerecht des Beschuldigten Gebrauch macht. Strafverteidiger Frank H. Langen aus Köln zeichnet sich durch überzeugende Verteidigungsstrategien aus und strebt danach, das Ermittlungsverfahren bereits dazu zu nutzen, die Belastung seiner Mandanten zu mindern.
Kontaktieren Sie jetzt die Kanzlei Rechtsanwälte Langen in Köln, die Sie umfassend und kompetent beraten wird.

Strafverteidiger Köln – mit Kompetenz & Erfahrung

Als renommierte Kanzlei mit langjähriger Erfahrung und besonderer Kompetenz in der Strafverteidigung bieten wir unseren Mandanten eine fachlich fundierte und umfassende anwaltliche Beratung in allen strafrechtlichen Belangen. Egal ob Sie in Untersuchungshaft sind, vor dem Landgericht erscheinen müssen, oder bei einer Vorladung durch die Polizei rechtliche Beratung benötigen, unsere Anwälte stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite.

Bei Festnahmen können unsere erfahrenen Strafverteidiger schnell einschreiten und Ihre Rechte aktiv verteidigen. Kontaktieren Sie unsere Kanzlei, um von unserer speziellen Expertise und Erfahrung zu profitieren.

Unsere Dienstleistungen als Strafverteidiger

In unserem Anwaltsbüro finden Sie erfahrene Juristen, die sich leidenschaftlich auf das Strafrecht spezialisiert haben. Jeder unserer Anwälte ist ein kompetenter Strafverteidiger und steht Ihnen mit qualifizierter Beratung zur Seite.

Sexualstrafrecht

Das Sexualstrafrecht ahndet Straftaten, die die sexuelle Selbstbestimmung von Personen, sowohl Erwachsenen als auch Kindern, verletzen.

Die Grundlagen des Sexualstrafrechts finden sich im Strafgesetzbuch (StGB) und sind in den Paragraphen §§ 174 bis 184 verankert. Die genaue Definition einer sexuellen Handlung bleibt im Gesetz unbestimmt, stattdessen wird die Schwere der Taten betont. Hierbei spielt die individuelle Wahrnehmung der sexuellen Handlung eine bedeutende Rolle. Im Sexualstrafrecht werden jedoch bestimmte sexuelle Handlungen konkret benannt und hervorgehoben, darunter der sexuelle Missbrauch von Schutzbefohlenen gemäß § 174 StGB, der sexuelle Missbrauch von Kindern gemäß §§ 176 ff. StGB, sexuelle Nötigung und Vergewaltigung gemäß §§ 177 f StGB, Zuhälterei gemäß § 181a StGB sowie exhibitionistische Handlungen gemäß § 183 StGB und Beleidigungen mit sexuellem Bezug gemäß § 185 StGB.

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Umweltstrafrecht

Aufgrund der engen Verknüpfung des Umweltstrafrechts mit dem öffentlichen Recht unterliegt dieses einem ständigen Wandel. Die Schädigung der natürlichen Ressourcen trägt einen sozialschädlichen Charakter, der mit anderen Straftaten vergleichbar ist, die im Bewusstsein der Allgemeinheit präsenter sind.

Schon in den 1970er Jahren wurde erkannt, dass der Schutz unserer Lebensgrundlagen eine Aufgabe des Staates und der Gesetzgebung ist. Der Gesetzgeber reagiert auf immer deutlicher sichtbare Umweltschäden mit umfassenderen Sanktionsmöglichkeiten.

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Unternehmensstrafrecht

Aktuell beschränkt sich die strafrechtliche Verantwortlichkeit im deutschen Rechtssystem auf Individuen. Für Unternehmen, Körperschaften und Verbände gilt das Ordnungswidrigkeitenrecht (OWiG). Dies führt zu Unzufriedenheit bei Ermittlungsbehörden, insbesondere wenn das Unternehmen von den strafbaren Handlungen einer Führungsperson oder eines Mitarbeiters einen wirtschaftlichen Vorteil erlangt hat.

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Kapitalmarktstrafrecht

Das Wertpapierhandelsgesetz, auch als WpHG bekannt, hat zum Ziel, die Zuverlässigkeit und Wahrhaftigkeit der Preisfeststellung an Börsen und Märkten zu gewährleisten.

Dies schließt den Schutz der Preisbildung von gehandelten Vermögenswerten und börsennotierten Titeln mit ein. Das Wertpapierhandelsgesetz hat die (freiwilligen) Insiderhandelsrichtlinien ersetzt.

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Zollstrafrecht

Das Zollstrafrecht umfasst Strafvorschriften, die Verstöße gegen die Zollgesetze, also sogenannte Zollvergehen, betreffen.

Für Unternehmen, die einen umfangreichen Warenhandel betreiben, spielt das Zollrecht, insbesondere das Zollstrafrecht, eine bedeutende Rolle. Mit der zunehmenden Globalisierung des Handels steigt auch die Anzahl der Ermittlungsverfahren im Bereich des Zollstrafrechts.

Darüber hinaus können auch Privatpersonen im Zusammenhang mit Reisen in Berührung mit dem Zollstrafrecht kommen, beispielsweise durch die Nichtanmeldung von Bargeld oder bei Unregelmäßigkeiten im Umgang mit verbrauchssteuerpflichtigen Waren.

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Ordnungswidrigkeitenrecht

Die Ordnungswidrigkeit wird gemäß § 1 des Ordnungswidrigkeitengesetzes (OWiG) definiert. Sie stellt eine rechtswidrige und vorwerfbare Handlung dar, die den Tatbestand eines Gesetzes erfüllt, das die Ahndung mit einer Geldbuße ermöglicht. Der wesentliche Unterschied zwischen Straftaten und Ordnungswidrigkeiten liegt in den vorgesehenen Sanktionen. Das Strafrecht sieht Geld- oder Freiheitsstrafen als Sanktionen vor, während im Ordnungswidrigkeitenrecht Geldbußen verhängt werden. Die Zuständigkeit für die Verhängung dieser Geldbußen liegt in Ordnungswidrigkeitenverfahren bei den Verwaltungsbehörden.

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Korruptionsstrafrecht

Korruption stellt einen erheblichen Bestandteil der Wirtschaftskriminalität dar. Die Kanzlei Rechtsanwälte Langen verfügt über langjährige Erfahrung als Berater und Verteidiger im Bereich des Korruptionsstrafrechts.

Korruption beinhaltet den Missbrauch einer Vertrauensstellung in der Verwaltung, Justiz, Wirtschaft, Politik oder auch in nichtwirtschaftlichen Vereinigungen oder Organisationen, um einen materiellen oder immateriellen Vorteil zu erlangen, auf den kein rechtlich begründeter Anspruch besteht.

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Betäubungsmittelstrafrecht

Die Bekämpfung des Missbrauchs von Betäubungsmitteln ist eine zentrale Aufgabe der Ermittlungsbehörden und der Justiz.

Das Betäubungsmittelgesetz (BtMG) stellt ein eigenständiges Gesetzbuch neben dem Strafgesetzbuch (StGB) dar und regelt Straftatbestände in Verbindung mit Betäubungsmitteln. Die verschiedenen Arten von Verstößen, wie beispielsweise Handel, Einfuhr in die Bundesrepublik usw., werden mit unterschiedlichen, zum Teil erheblichen Strafen geahndet.

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Insolvenzstrafrecht

Es gibt verschiedene Wege, auf denen es zur Einleitung eines Ermittlungsverfahrens im Insolvenzstrafrecht kommen kann. Die Ermittlungsbehörden werden nicht ausschließlich aufgrund von Strafanzeigen im Insolvenzstrafrecht aktiv, wie etwa im Fall einer Anzeige wegen Betrugs durch einen Lieferanten. Vielmehr erfolgt die Weitergabe jeder Insolvenzakte bei Eröffnung eines Insolvenzverfahrens oder bei einem gerichtlichen Ablehnungsbeschluss aufgrund mangelnder Masse gemäß den Bestimmungen der sogenannten MiStra (Anordnung über Mitteilungen in Strafverfahren) an die Staatsanwaltschaft, um mögliche strafrechtliche Vorwürfe zu prüfen. Zudem können strafrechtlich relevante Sachverhalte durch die Ermittlungen des Insolvenzverwalters im Insolvenzverfahren aufgedeckt und zur Anzeige gebracht werden.

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Wirtschaftsstrafrecht

Der Begriff des Wirtschaftsstrafrechts ist gesetzlich nicht genau definiert. Ob eine Norm dem Wirtschaftsstrafrecht zuzuordnen ist, ergibt sich letztlich aus dem Schutzzweck der jeweiligen Normen.

In den Bereich des Wirtschaftsstrafrechts fallen sämtliche Strafvorschriften, die auf Tatbestände im wirtschaftlichen Kontext abzielen.

Üblicherweise werden strafrechtliche Vorwürfe im Zusammenhang mit wirtschaftlichen Angelegenheiten vor den Wirtschaftsstrafkammern verhandelt.

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Kapitalstrafrecht

Das Kapitalstrafrecht beinhaltet sämtliche Straftaten, die gegen das menschliche Leben gerichtet sind. Hierzu gehören insbesondere Tötungsdelikte wie Mord und Totschlag. Wenn es Vorwürfe im Bereich des Kapitalstrafrechts gibt und der Beschuldigte vorläufig festgenommen oder verhaftet wird, ist es ratsam, unverzüglich einen erfahrenen Strafverteidiger zu beauftragen. In solchen Fällen sind die Rechtsanwälte Langen an 7 Tagen in der Woche rund um die Uhr erreichbar.

Totschlag, gemäß § 212 StGB, bildet die Grundlage für den Mord. Die Tat besteht darin, vorsätzlich den Tod einer anderen Person herbeizuführen. Totschlag wird mit Freiheitsstrafe von bis zu 15 Jahren bestraft.

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Jugendstrafrecht

Das Jugendstrafrecht zeichnet sich durch den sogenannten Erziehungsgedanken aus. Dies bedeutet, dass Jugendliche im Sinne der Erziehung und Rehabilitation gemäß dem Jugendstrafrecht beeindruckt und auf den rechten Weg zurückgeführt werden sollen. Das Jugendstrafrecht stellt eine Form des Sonderstrafrechts dar und unterliegt der Strafprozessordnung (StPO). In bestimmten Fällen findet auch das Jugendgerichtsgesetz (JGG) Anwendung.

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Bilanzstrafrecht

Strafrechtliche Vorschriften im Bereich der Finanzen gewinnen angesichts der wachsenden Bedeutung der Finanzmärkte und des lebhaften öffentlichen Interesses an diesen immer mehr an Relevanz.

Daher kann das Bilanzstrafrecht als eine Schnittstelle zwischen Betriebswirtschaft und Rechtswissenschaften angesehen werden.

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Computerstrafrecht

Der Begriff “Computerstrafrecht” bezieht sich auf Straftaten, bei denen ein Computer als Tatmittel oder Gegenstand deliktischer Handlungen verwendet wird oder bei denen sie sich gegen einen einzelnen Rechner richten. Im Gegensatz dazu bezieht sich der Begriff “Internetstrafrecht” auf Straftaten, die über Netzwerke begangen werden oder sich gegen solche Netzwerke richten. Es gibt kein spezielles Computer- oder Internetstrafrecht. Stattdessen finden die allgemeinen Regeln des Strafrechts Anwendung, die entweder im Strafgesetzbuch (StGB) oder in Sondergesetzen, wie dem Marken- oder dem Urhebergesetz, verankert sind.

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Außenwirtschaftsstrafrecht

Die strafrechtliche Ahndung von Verstößen im Bereich der Außenwirtschaft bildet einen bedeutenden Teil des deutschen Wirtschaftsstrafrechts. Die globale Vernetzung von Wirtschaft und Handel hat zu einer Zunahme von Strafverfahren im Kontext des Außenwirtschaftsstrafrechts geführt. Die Ermittlungen in Fällen von Verstößen gegen das Außenwirtschaftsstrafrecht sind daher ein Schwerpunkt der Arbeit des Zollfahndungsdienstes.

Die rechtlichen Grundlagen für das Außenwirtschaftsstrafrecht und das Zollstrafrecht sind im Außenwirtschaftsgesetz und im Unionszollkodex verankert.

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Medizinstrafrecht

Das Medizinstrafrecht und das Arztstrafrecht bilden einen Schwerpunkt der Tätigkeit der Kanzlei Rechtsanwälte Langen. Wir vertreten regelmäßig Krankenhäuser, Ärzte und medizinisches Fachpersonal, wie beispielsweise Krankenschwestern, in Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren. Darüber hinaus bieten wir rechtliche Unterstützung für Ärzte in berufsrechtlichen Verfahren sowie in Zulassungs- und Disziplinarverfahren vor der Ärztekammer. In jüngster Zeit sind Ärzte immer häufiger Gegenstand von Ermittlungs- und Strafverfahren geworden. Schon der Vorwurf einer möglichen Straftat kann den beruflichen und persönlichen Ruf eines Arztes nachhaltig schädigen. Daher ist eine zeitnahe Kontaktaufnahme zu einem Fachanwalt für Strafrecht dringend zu empfehlen. Ein erfahrener Anwalt kann bereits in einem ersten Gespräch den weiteren Verlauf des Verfahrens erläutern und mögliche Verteidigungsstrategien besprechen.

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