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Strafverteidiger in Köln

Sie benötigen in Köln manchmal sehr schnell einen Strafverteidiger, etwa dann, wenn bei Ihnen momentan eine Durchsuchung stattfindet oder eine Verhaftung droht. Bei Verdacht auf eine Straftat haben Sie bestimmte Rechte zu denen neben der Verweigerung der Aussage auch das umgehende Hinzuziehen eines Anwalt gehört. Beispielsweise gelten Sie vor einer rechtskräftigen Verteilung nur als Beschuldigter, aber nicht als Straftäter: Es gilt vor dem Urteil die Unschuldsvermutung. Dennoch wird man sich strafrechtlich mit Ihnen befassen. Welchen Zweck diese Verfolgung hat, ist schon sehr lange Gegenstand grundsätzlicher Diskussionen.

Strafverteidiger Köln

Ihr erfahrener Strafverteidiger in Köln

Eine erfolgreiche Strafverteidigung beginnt im Ermittlungsverfahren. Hier werden die Weichen für den weiteren Verlauf des Verfahrens gestellt. Rechtsanwälte und Fachanwälte für Strafrecht Frank Langen und Natalie Quanz-Riechling verteidigen seit vielen Jahren in Köln aber auch bundesweit ihre Mandanten gegenüber der Polizei, der Steuer- oder Zollfahndung, der Staatsanwaltschaften sowie den Gerichten. Strafverteidiger Frank Langen ist in allen Bereichen des Strafrechts tätig, wobei der Schwerpunkt der Kanzlei auf dem Wirtschafts– und Steuerstrafrecht sowie dem Sexualstrafrecht liegt.

Ich habe mich für den Beruf des Strafverteidigers entschieden, da es meine Überzeugung ist, dass einem Beschuldigten in einem Strafverfahren seine verfassungsrechtlichen Rechte garantiert werden müssen. Dafür stehe ich in meinem gesamten Berufsleben ein. Wie kaum ein anderes Rechtsgebiet wird das Strafrecht von gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Einflüssen geprägt. Gesellschaftliche Änderungen, politische Ansichten, aber auch wirtschaftliche Einflüsse führten so dazu, dass das bestehende Recht seinen Inhalt und Umfang ändert. Bei allem Wandel dürfen die Rechte des Beschuldigten jedoch nicht eingeschränkt werden und dies gilt für alle Beschuldigten. Ich verweise diesbezüglich auf den Satz, den der französische Jacques Vergès gesagt hat: „Strafverteidiger sind nicht dafür da, Mutter Theresa zu verteidigen.“

Frank Langen

Was ist das Aussageverweigerungsrecht?

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Aussageverweigerungsrecht und Zeugnisverweigerungsrecht. Dem Beschuldigten selbst steht das Aussageverweigerungsrecht zu, dem potentiellen Zeugen möglicherweise ein Zeugnisverweigerungsrecht. Das Aussageverweigerungsrecht ist ein in der Praxis äußerst relevantes Recht. Jeder Beschuldigte sollte darauf achten, keine unbedachten Äußerungen gegenüber den Ermittlungsbehörden zu tätigen. Es kann vorkommen, dass z. B. Polizeibeamten im Rahmen eines anscheinend unverfänglichen Gesprächs versuchen, an bestimmte Informationen zu gelangen. Hier sollte jeder Beschuldigte vorsichtig sein und zunächst einen Strafverteidiger kontaktieren und mit diesem klären, ob und in welchem Umfang er sich zum Tatvorwurf äußern soll.

Entscheidend für die Frage, ob ein Aussageverweigerungsrecht besteht, ist die Einordnung als Beschuldigter. Mit der formellen Eröffnung eines Ermittlungsverfahrens gegen die zu befragende Person, wird aus einem Tatverdächtigen ein Beschuldigter. Sollte sich während einer Zeugenbefragung ein Tatverdacht erhärten, muss die Befragung unterbrochen und der nun Beschuldigte über sein Aussageverweigerungsrecht belehrt werden.

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Was macht ein Strafverteidiger?

Der Strafverteidiger im Allgemeinen sorgt vom Beginn des Ermittlungsverfahrens bis zum Ende der Hauptverhandlung dafür, dass die verfassungs- und verfahrensrechtlich garantierten Rechte des Mandanten uneingeschränkt gewahrt bleiben. Im Rahmen des Ermittlungsverfahrens hat der Strafverteidiger die Gelegenheit, direkt mit der Staatsanwaltschaft in Kontakt zu treten, um je nach den Umständen des konkreten Falles eine Einstellung des Ermittlungsverfahrens ohne Hauptverhandlung anzustreben. Ein erfahrener Strafverteidiger kann nach dem gründlichen Studium der Ermittlungsakte gut einschätzen, welche Vorgehensweise für den Beschuldigten am günstigsten ist.

Ein probates Mittel einer erfolgreichen Verteidigung ist die persönliche Kontaktaufnahme des Strafverteidigers zu den entsprechenden Entscheidungsträgern vor Ort. Jedes einzelne strafrechtliche Teilgebiet weist Besonderheiten auf. Im Folgenden werden wir Ihnen einige erläutern sodass Sie einen Überblick haben. Es gibt im Steuerstrafrecht die strafbefreiende Selbstanzeige in § 371 AO, die unter bestimmten Voraussetzungen zur vollständigen Straffreiheit führen kann. Bei Delikten gegen Leib und Leben wie beispielsweise der Körperverletzung kommt es noch mehr als in anderen Bereichen auf die Details der Tatbegehung und deren Darstellung an.

Es gibt verschiedene strafschärfende Qualifizierungen hinsichtlich der Tatbestände in diesem Bereich. Bei der Körperverletzung  mit dem Grundtatbestand gemäß § 223 StGB handelt es sich beispielsweise um die gefährliche und die schwere Körperverletzung gemäß § 224 StGB und § 226 StGB oder die Körperverletzung mit Todesfolge gemäß § 227 StGB. Im Betäubungsmittelstrafrecht muss der Anwalt unter anderem vertiefte, aktuelle Kenntnisse über die rechtliche Bewertung und Einordnung der unterschiedlichen relevanten Substanzen haben, um eine Verteidigungsstrategie entwickeln zu können. Im Bereich des Wirtschaftsstrafrecht gibt es besonders komplexe Sachverhalte und ebenso komplizierte Tatbestände. Es kann besonders schwierig sein, eine Abgrenzung von strafrechtlich relevantem und strafrechtlich nicht relevantem Verhalten zu treffen. Fälle aus dem Jugendstrafrecht zeichnen sich dadurch aus, dass hier nicht der Strafcharakter von Maßnahmen im Mittelpunkt steht, sondern der Erziehungsgedanke.

Auch das Verkehrsstrafrecht stellt einen wichtigen Bereich dar, in welchem Strafverteidiger Frank H. Langen in Köln Sie vertritt.Auch für diesen Rechtsbereich ist es wichtig, sich einen guten Anwalt zu suchen, der Ihnen Rechtsbeistand leistet. Unsere Kanzlei Rechtsanwälte Langen in Köln vertritt die Mandanten sowohl bei der Durchsetzung von Ansprüchen als auch der Verteidigung vor Gericht. Die Rechtsanwälte Langen in Köln beraten Sie umfassend zu den Spezifika einzelner Strafrechtsbereiche, die oft die gesamte Verteidigungsstrategie entscheidend bestimmen.

Was ist das Zeugnisverweigerungsrecht?

Das Zeugnisverweigerungsrecht ist ein Recht innerhalb des Strafverfahrens und lässt sich wie folgt erklären. Ein Zeuge, das heißt, eine Person, die in einem nicht gegen sich selbst gerichteten Strafverfahren Auskunft über wahrgenommene Tatsachen gibt, ist grundsätzlich in einem Strafprozess dazu verpflichtet, in der Hauptverhandlung wahrheitsgemäß auszusagen und die Aussage gegebenenfalls zu beeiden. Es besteht jedoch das sogenannte Zeugnisverweigerungsrecht, welches den Zeugen dazu berechtigt, nicht auszusagen. Das Zeugnisverweigerungsrecht gilt nicht erst im strafgerichtlichen Hauptverfahren, sondern schon ab Beginn des Ermittlungsverfahrens, wie beispielsweise bei Vernehmungen durch die Polizei oder sonstige Strafverfolgungsbehörden. Das für Zeugen geltende Zeugnisverweigerungsrecht ist zu unterscheiden vom Recht des Beschuldigten, keine Angaben zur Sache zu machen oder zu schweigen. Im § 52 StPO ist das Zeugnisverweigerungsrecht von Angehörigen zu finden. Insbesondere sind beispielsweise Verlobte, Ehegatte, Lebenspartner, in gerader Linie Verwandte bis zum 3.Grad (z.B. Großeltern, Eltern, Kinder etc.) oder bis zum 2.Grad verschwägerte Personen (z.B. Eltern und Großeltern des Ehepartners).

Für Personen, die zur Zeugnisverweigerung berechtigt sind, gilt es, vor jeder Vernehmung über das Zeugnisverweigerungsrecht zu belehren (§ 52 III 1 StPO). Bei Minderjährigen ist gegebenenfalls auch der gesetzliche Vertreter zu belehren. Sollte die Belehrung nicht erfolgt sein, so ist die getätigte Aussage im Prozess unverwertbar. Die Aussage unterliegt dann einem Beweisverwertungsverbot. Wenn eine grundsätzlich gem. § 52 StPO zeugnisverweigerungsberechtigte Person zunächst im Ermittlungsverfahren als Zeuge aussagt, z.B. in einer staatsanwaltlichen Vernehmung und sich später in der Hauptverhandlung auf ihr Zeugnisverweigerungsrecht beruft und nicht mehr aussagt,, dann darf die im Ermittlungsverfahren getätigte Aussage nicht verwertet werden. Die Aussage unterliegt auch dann einem Beweisverwertungsverbot. Weder dürfen die Vernehmungspersonen als Zeugen über die Vernehmung befragt werden, noch darf das über die Vernehmung angefertigte Protokoll verlesen werden. Es gilt jedoch eine Ausnahme, wenn der Zeuge im Ermittlungsverfahren bereits richterlich vernommen wurde. In diesem Fall darf der Richter als Zeuge gehört werden und das Vernehmungsprotokoll, welches angefertigt wurde, verlesen werden. im Hinblick auf das Zeugnisverweigerungsrecht von Berufsgeheimnisträgern (§ 53 StPO) gelten als zur Zeugnisverweigerung berechtigte Personen zum Beispiel Geistliche, Strafverteidiger, Rechtsanwälte, Notare, Steuerberater, Ärzte, Zahnärzte oder Apotheker. Es ist zu beachten, dass für viele nach § 53 StPO zeugnisverweigerungsberechtigte Personen nicht nur das Schweigerecht gilt, sondern auch die Schweigepflicht.  Es gibt bestimmte Berufsgruppen, die jedoch von der Schweigepflicht entbunden werden können. Es kann darüber hinaus auch im Einzelfall ein Rechtfertigungsgrund für den Verstoß gegen die Schweigepflicht bestehen, welcher die Strafbarkeit entfallen lässt.

Rechtsanwälte Langen bekannt aus folgenden Medien:

Was ist der Unterschied zwischen Berufung und Revision?

Es ist vor allem in Strafprozessen, die große öffentliche Aufmerksamkeit auf sich ziehen, häufig die Rede von „Berufung“ oder „Revision“. Es geht in beiden Fällen zunächst darum, dass eine Partei mit der Entscheidung eines Gerichts nicht zufrieden ist und diese daher anfechten möchte. Die zwei Rechtsmittel lassen sich so unterscheiden, dass im Berufungsverfahren alle Details des Falles, alle Tatsachen und Fakten und auch Zeugenaussagen noch einmal geprüft und bewertet werden. In das Berufungsurteil können auch neue Beweise, Gutachten oder Zeugen einfließen.

Anders als bei der Berufung werden im Revisionsverfahren grundsätzlich nicht noch einmal die tatsächlichen Umstände des Falles untersucht, sondern lediglich das Urteil der vorherigen Instanz auf Rechtsfehler überprüft. Die Revision kann nicht auf neue Tatsachen, sondern nur auf einen Rechtsfehler des angefochtenen Urteils, also auf Verletzung formellen oder materiellen Rechts gestützt werden. Somit ist die Revisionsinstanz auch keine Tatsacheninstanz. Anders als im Berufungsverfahren werden im Revisionsverfahren keine Beweise erhoben. Bleibt die Revision gegen ein Urteil erfolglos, so wird das angefochtene Urteil mit der Entscheidung des Revisionsgerichts rechtskräftig. Bei einem zumindest teilweisen Erfolg der Revision, trifft das Revisionsgericht in der Regel keine eigene Entscheidung, sondern hebt das angefochtene Urteil auf und verweist die Sache zur erneuten Entscheidung an die Instanz zurück, die das angefochtene Urteil erlassen hat.

Was macht der Strafverteidiger in Köln und Umgebung im Ermittlungsverfahren?

Das Bestehen eines sogenannten Anfangsverdachts gemäß § 152 Absatz 2 StPO ist für die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens notwendig. Es liegt bereits dann ein Anfangsverdacht vor, wenn es die bloße Möglichkeit gibt, dass jemand Täter oder Teilnehmer einer Straftat ist. Die Staatsanwaltschaft ermittelt mit Hilfe der Polizei im Rahmen des Ermittlungsverfahren, wenn ein solcher Anfangsverdacht besteht. Es kommt häufig vor, dass die Ermittlungsbehörden versuchen, die Beschuldigten ohne anwaltlichen Beistand zu vernehmen. Für den Beschuldigten eines Ermittlungsverfahrens hat der Strafverteidiger ein umfassendes Akteneinsichtsrecht. Die Aufgabe des Strafverteidigers ist es, den Wissensvorsprung der Staatsanwaltschaft zu minimieren. Es ist notwendig, dass ein Strafverteidiger für seinen Mandanten vom Schweigerecht des Beschuldigten Gebrauch macht. Strafverteidiger Frank H. Langen aus Köln zeichnet sich durch überzeugende Verteidigungsstrategien aus und strebt danach, das Ermittlungsverfahren bereits dazu zu nutzen, die Belastung seiner Mandanten zu mindern. Kontaktieren Sie jetzt die Kanzlei Rechtsanwälte Langen in Köln, die Sie umfassend beraten wird.