Gericht zeigt Profifußballer gelbe Karte

Die Bildzeitung berichtet in der Ausgabe vom 4. Juni 2014 über den Profifußballer Robert Schick, der einen jungen Mann mit einem Fleischklopfer verprügelt hatte. Die Staatsanwaltschaft Halle hatte Anklage wegen einer gefährlichen Körperverletzung erhoben, das Opfer hatte eine Platzwunde am Kopf erlitten. Dem Profifußballer tat die Attacke furchtbar leid, er entschuldigte sich bei seinem Opfer und zahlte freiwillig Schmerzensgeld. Der Richter honorierte dies.

Statt der von der Staatsanwaltschaft geforderten Freiheitsstrafe von sechs Monaten, welche zur Bewährung ausgesetzt werden sollten, zückte der Richter die gelbe Karte und verwarnte den Spieler nach Jugendstrafrecht.

Robert Schick kommt mit blauem Augen davon

In der Ausgabe vom 5. Juni 2014 berichtet die Mitteldeutsche Zeitung über das Verfahren wegen gefährlicher Körperverletzung gegen den Spieler des Halleschen FC. Dieser hatte während einer Schlägerei einen Studenten mit einem Fleischklopfer verletzt. Er sei sichtlich nervös gewesen, als er am Mittwochmorgen mit seinem Anwalt den Saal betreten habe. Das Gericht verurteilte ihn nach Jugendstrafrecht, er wurde verwarnt und muss die Verfahrenskosten tragen. Die Staatsanwaltschaft hatte eine Verurteilung nach Erwachsenenstrafrecht und eine Bewährungsstrafe gefordert.

Richter verwarnt HFC-Profi Robert Schick

Der Saale Kurier berichtet in seiner Ausgabe vom 5. Juni 2014 über den Fußballspieler, der sich wegen einer gefährlichen Körperverletzung verantworten musste und am Ende mit einem blauen Auge davon kam. Er wurde zwar schuldig gesprochen, musste jedoch lediglich die Verfahrenskosten tragen und eine Verwarnung des Gerichts akzeptieren. Die Staatsanwaltschaft Halle hatte dagegen eine Freiheitsstrafe von sechs Monaten nach Erwachsenenstrafrecht beantragt. Das Gericht ging jedoch von einer jugendtypischen Verfehlung aus und wendete aus diesem Grunde Jugendstrafrecht an. Strafmildernd wirkte sich für den Fußballprofi aus, dass er sich bereits lange Zeit vor der Verhandlung bei dem geschädigten Studenten entschuldigt und freiwillig Schmerzensgeld gezahlt hatte. Seine Zukunft bei Halleschen FC ist derzeit jedoch noch offen.

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