Sparkassenerpressung

Der Kölner Express berichtete in seiner Ausgabe vom 08.04.2003, dass nach der Festnahme eines 75-jährigen im Hotel Crowne Plaza am Rudolfplatz neue Details ans Licht gekommen seien. Der Rentner soll an chronischem Geldmangel gelitten haben. Den Vernehmungsbeamten habe er gesagt, er leben von monatlich 300,– €. Davon könne man sich keine großen Sprünge leisten. Nachbarn in Bornheim beschrieben ihn als Einzelgänger. Angaben der 75 jährige habe gestanden, wurden von seinem Anwalt dementiert. Der Strafverteidiger Frank Langen führt aus, dass der Beschuldigte bestreite, von der Erpressung gewusst zu haben. Selbst wenn es so wäre, sei die Art des Vorgehens aus juristischer Sicht ein untauglicher Versuch.

Der Kölner Express berichtet in der Ausgabe vom 02.06.2004, dass die Polizei mit riesigem Aufwand versucht habe, einen Mann zu überführen, der die Stadtsparkasse um eine Million Euro erpresst haben soll. Das Verfahren gegen den einzigen Verdächtigen, einen Rentner, sei eingestellt worden. „Mein Mandant hat zu Unrecht in Haft gesessen“, so Frank Langen. Der Rentner bekomme jetzt Haftentschädigung.

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