Bestatter-Mord

Der Kölner Express berichtet in seiner Ausgabe vom 26. Oktober 2005 darüber, dass der mutmaßlich Mörder des Bestatters Martin S. am deutsch-fanzösischen Grenzübergang auf der A 6 von der französischen Justiz an die deutschen Behörden überstellt worden ist. Der Taxifahrer O. soll am 8. September 2006 den Bestatter Martin S. auf der Straße per Kopfschuss niedergestreckt haben. Das Motiv sei offenbar Eifersucht gewesen. Nach den tödlichen Schüssen war er über Luxemburg nach Frankreich geflüchtet. Zurück in Köln begab er sich in die Hände des Strafverteidigers Frank Langen.

Am 13.11.2005 berichtet der Kölner Express darüber, dass O. den Bestatter Martin S. offenbar nicht aus Eifersucht, sondern aus Verzweiflung über seine eigene Lebenslage getötet hat. Am Anfang des Jahres sei bei ihm eine Krebserkrankung diagnostiziert worden. Als seine Freundin damit nicht zurechtkam, begann er zu trinken, flog alleine nach Kuba, brach dort zusammen. Nach der Tat flüchtete er, brach in Frankreich zusammen, wurde dort reanimiert und blieb 18 Tage auf der Intensivstation. Noch in Frankreich wurde ihm ein internationaler Haftbefehl verkündet. Sein Strafverteidiger Frank Langen erklärt: „Für meinen Mandanten ist es eine unerklärbare Reaktion, die er als trauriges Resultat der letzten Monate seines Lebens darstellt“.

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