Latex Lady

Wie der Kölner Express in seiner Ausgabe vom 06.10.2004 berichtete, galt die Kölnerin Martina A. lange Zeit als Latex-Lady Nr. 1. Jetzt wird sie mit zwei Haftbefehlen gesucht. Der Vorwurf lautet Betrug und Verstoß gegen das Insolventstrafrecht. Für die selbst gefertigten Produkte aus der Lindenthaler Schneiderei zahlten Fetisch-Fans hohe Preise. Trotz allem war die Firma „Lalunatex“ plötzlich insolvent. Der Ehemann berichtet, dass zahlungskräftige Kunden vorhanden gewesen seien, seine Frau habe jedoch ein Ladenlokal gekauft, obwohl sie kein Geld gehabt habe, Post des Gerichts habe sie einfach weggeworfen. Der Staatsanwaltschaft liegen mehrere Anklagen gegen die Martina A. vor. Sie soll die Insolvenz nicht angezeigt haben, angeblich Kommanditisten um 20.000 € und den Makler Patrick F. um 12.000 € geprellt haben.

Am Montag sollte sie vor Gericht erscheinen, kam jedoch nicht. Aufgrund dessen wurde Haftbefehl erlassen. Der Ehemann sei inzwischen völlig genervt und habe einen Großteil seines Vermögens verloren, obwohl er nicht mal Einsicht in die Steuererklärung seiner Frau hatte, wurde er selbst beschuldigt. Sein Verteidiger Frank Langen, Fachanwalt für Insolvenzrecht, gab dazu an, dass Martina A. Unglück über seinen Mandanten gebracht habe. Dieser könne strafrechtlich überhaupt nicht zur Verantwortung gezogen werden.

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