Gruselmord in Kalk

Der Kölner Express berichtet in seiner Ausgabe vom 16.05.1997 über einen Mord in Kalk. Das Opfer sei nach Überzeugung der Polizei nach der Tötung zerstückelt und in blaue Müllsäcke verpackt worden. Der Halbbruder des Opfers und dessen Ehefrau und Tochter seien unter dringendem Tatverdacht festgenommen worden. Auf die Spur des Opfers und dessen Familie sei die Kripo mit mehreren Telefonnummern und einem Kontoauszug des Toten gekommen, die zwischen den Leichenteilen im Müllsack gelegen haben. Nachdem die Familie in das Polizeipräsidium zur Vernehmung geladen worden sei, verwickelten sie sich in Widersprüche.

Das Motiv für die Tat ist für die Fahnder ein Rätsel. Ging es um die Ehre der Tochter? Hat das Opfer versucht, die 22jährige sexuell zu belästigen? Der ermittelnde Staatsanwalt erklärte, gegen die beiden Frauen sei Haftbefehl wegen Totschlags beantragt worden. Eine Tatbeteiligung des Vaters sei nicht nachgewiesen worden. Er sei auf freiem Fuß, jedoch noch Beschuldigter. Der Strafverteidiger des Vaters, Rechtsanwalt Frank Langen, erklärte, sein Mandant sei unschuldig und beteuere immer wieder, er verstehe das ganze nicht.

Weitere Veröffentlichungen in dieser Sache: Kölner Express vom 28.10.1997

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