Nachbarschaftszoff endet im Gefängnis

Der Kölner Express berichtet am 22.06.2006 darüber, dass ein Nachbarschaftsstreit in einem Örtchen im Rechtsrheinischen beinahe tödlich geendet hat. Dabei wurde ein bisher unbescholtener Bürger, der als Betriebsrat in einem großen Stahlunternehmen und gleichzeitig als Schöffe bei Gericht tätig ist, zum Messerstecher. Bernd M. hatte sich vor dem Mehrfamilienhaus einen Parkplatz vom Schnee freigeschaufelt, dieser wurde dann jedoch von einem Nachbarn belegt. Es gab einen Wortwechsel und plötzlich zog Bernd M. ohne Vorwarnung ein Messer und stach siebenmal auf seinen Nachbarn ein. Das Kölner Landgericht verurteilte ihn wegen versuchten Totschlags. Sein Verteidiger Frank Langen erwägt in die Revision zu gehen. „ Eine Notwehrlage ist nicht auszuschließen“.

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