Oma legte Masseure aufs Kreuz

Am 23.01.2007 berichtet der Kölner Express über Oma Agnes P (78) und ihren Sohn Hans-Ludwig, die nach Meinung der Justiz knapp 300.000 € von Kölner Krankenpflegern veruntreut haben sollen. Agnes P. betrieb seit den Nachkriegsjahren in Zollstock einen Abrechnungsservice für Masseure und Pfleger. Die Masseure freuten sich über die prompten Zahlungen und die geringen Gebühren der Agnes P. Als die Banken der alten Dame den Geldhahn zudrehten, begannen die Probleme, da sie alles über Kredite zwischenfinanzierte. Es waren 250.000 € Schulden aufgelaufen. Als die Insolvenz drohte, stieg der Sohn mit in das Geschäft ein. Am Ende wurde er wegen Untreue zu einem Jahr auf Bewährung und seine Mutter zu einer Geldstrafe auf Bewährung verurteilt. Ihr Verteidiger Frank Langen erklärte, dass dieser milde Ausgang erwirkt werden konnte, weil auch das Gericht eine Mitverantwortung der Banken sah.

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