Razzia beim Pflegedienst

Am 07.03.2013 berichtet der Kölner Stadtanzeiger über die Durchsuchung bei einem ambulanten Kölner Pflegedienst. Dieser solle nach derzeitigem Erkenntnisstand seit Jahren systematisch und in großem Stil Pflegepläne und Nachweise über Leistungen an Patienten gefälscht haben. Die Angestellten seien angehalten worden, fiktive Arbeitsnachweise und gefälschte Tourenpläne zu quittieren. Die mit den Kranken- und Pflegekassen abgerechneten Leistungen … Read more

Bürgermeister-„Lustreisen“

Am 13.01.2009 berichtete der Kölner Stadtanzeiger unter der Überschrift „Außer Spesen ist fast nichts gewesen“ über Kommunalpolitiker, die sich vor Gericht für ihre „Lustreisen“ verantworten müssen. Elf Kommunalpolitiker aus dem Oberbergischen Kreis und aus Overath hätten es sich von 2001 bis 2003 bei den Einladungen der Gasgesellschaft Aggertal und der Wipperfürther Bergischen Energie-und Wasser GmbH gut gehen lassen. Am Montag haben die Kommunalpolitiker, aber auch die damaligen Geschäftsführer der Energieversorger vor dem Gummersbacher Amtsgericht gestanden – angeklagt wegen Vorteilsannahme und Untreue. Anderthalb Stunden lang habe der Kölner Staatsanwalt Hoogendoorn die Liste der Vergnügungsreisen verlesen. Eigentlich sei das Thema „Lustreisen“ längst gegessen gewesen: Als im Mai 2005 die Staatsanwaltschaft Köln durch eine anonyme Anzeige auf die Reisen von Kommunalpolitikern aufmerksam geworden sei, die von den Energieversorgern bezahlt worden waren, löste dies eine Welle von Ermittlungen aus.

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Oma legte Masseure aufs Kreuz

Am 23.01.2007 berichtet der Kölner Express über Oma Agnes P (78) und ihren Sohn Hans-Ludwig, die nach Meinung der Justiz knapp 300.000 € von Kölner Krankenpflegern veruntreut haben sollen. Agnes P. betrieb seit den Nachkriegsjahren in Zollstock einen Abrechnungsservice für Masseure und Pfleger. Die Masseure freuten sich über die prompten Zahlungen und die geringen Gebühren … Read more

Zypern-Connection

Der Kölner Express berichtete in seiner Ausgabe vom 09.06.2005, dass sich der 1. FC Köln mit dem geplatzten Zypern Deal zur Lachnummer gemacht habe. Es habe sich abgezeichnet, dass die Kontaktmänner, die dem Club einen Sponsorenvertrag über 4.000.000,– € besorgen sollten, auch einem Unternehmer einen Schaden in Höhe von 90.000,– € zugefügt haben. Der Unternehmer … Read more

Overather Golfplatz

Der Kölner Express berichtete in seiner Ausgabe vom 03.05.2005 über den Ärger hinsichtlich des Golfplatzes in Overath und den Verdacht der Vorteilsannahme. Es sei ein ungeheuerlicher Verdacht gegen einen Mann, der in Kürze zum Ehrenbürger der Stadt Overath ernannt werden sollte. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den Ex-Bürgermeister der Stadt Overath wegen des Verdachts der Untreue, … Read more

Anlagebetrug in Millionenhöhe

Der Kölner Stadt Anzeiger berichtete in seiner Ausgabe vom 30.04.2004, dass Polizei und Staatsanwaltschaft bei einer Razzia gegen Anlagebetrüger vorgegangen seien. Unternehmer sollen Investoren um 14,2 Millionen Euro geschädigt haben. Die Beamten von Staatsanwaltschaft und Polizei hatten sich vergebens zu dem roten Mehrfamilienhaus an der Gleueler Straße aufgemacht. Der Mann, der in der Dachgeschosswohnung lebte, war verschwunden. Dabei gilt Norbert H. als Hauptfigur in groß angelegten Fall von Anlagebetrug. Insgesamt soll der 51-jährige Unternehmer 14,2 Millionen Euro über Scheinfirmen, Notare, Steuerberatungsbüros und weitere Mittelsmänner von zahlreichen Kapitalgebern in Nordrhein-Westfalen erschwindelt haben. Die Staatsanwaltschaften in Köln und Düsseldorf durchsuchten landesweit 25 Objekte. Gegen fünf Beschuldigte und weitere unbekannte Helfer soll wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Betruges und der gewerbsmäßigen Untreue ermittelt werden. Die Masche der Betrüger war denkbar simple. Die Bande lockte Anleger mit hohen Renditeversprechen. In Düsseldorf und Köln gründete man Firmen mit dem Namen Admus und Indara Projekt GmbH. Den Kunden spiegelte man vor, dass der Börsengang der Unternehmen, die angeblich im Technik- und Immobilienbereich tätig seien, kurz bevorstehe.

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Verleger angeklagt

Das Börsenblatt berichtete in seiner Ausgabe vom 21.04.2004, dass die Staatsanwaltschaft Köln gegen die ehemaligen Geschäftsführer des Kölner Könemann Verlags, der Ende 2001 Insolvenz anmelden musste, Anklage erhoben hat. Dem Verlagsgründer und zwei weiteren Geschäftsführern werde vorgeworfen, das Insolvenzverfahren verschleppt zu haben. Demnach hätte bereits Ende März 2001 eine Überschuldung angezeigt werden müssen. Nach Ansicht von Frank Langen, Verteidiger des Mitgeschäftsführers, stützt sich die Staatsanwaltschaft jedoch auf eine falsche Bewertung der Lagerbestände. Die Anklage berufe sich auf die Einschätzung des Insolvenzverwalters vom August 2002, der den Wert der Bücher viel zu niedrig eingestuft habe.

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Irak-Embargo

Es berichtete der Kölner Stadt Anzeiger in seiner Ausgabe vom 25.09.2003, dass vier deutsche Unternehmen wegen des mutmaßlichen Exports von Rüstungsgütern an den Irak durchsucht worden seien. Am 09.09.2003 seien die Räume eines Unternehmens in Windeck an der Sieg durchsucht worden. Die Bundeszöllner seien auf der Suche nach Unterlagen über die Lieferung eines Präzisionslasers für das Rüstungsprogramm des ehemaligen irakischen Diktators Saddam Husseins gewesen. Die Firma soll im Jahre 2001 ohne staatliche Genehmigung Maschinenteile, Software, Laser und Modifikationen für eine bereits gelieferte Maschine in den Irak geschickt haben.

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Durchsuchungen bei SER Systems – Verdacht auf Untreue

Die Süddeutsche Zeitung berichtete in ihrer Ausgabe vom 12. 07.2002, dass beim Softwarehaus SER Systems am vergangenen Donnerstag die Polizei und Staatsanwaltschaft Koblenz durchsucht habe. Nach Angaben des Leitenden Oberstaatsanwalt Jung seien 16 Wohnungen, private Büros und Geschäftsräume durchsucht und umfangreiches Beweismaterial sichergestellt worden. Anlaß für die Ermittlungen wegen Untreue und verspäteten Antrages auf Insolvenz sei seine Strafanzeige der Schutzgemeinschaft der Kleinaktionäre gewesen.

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Pleite des Kindergartenvereins Hokus Pokus

In der Ausgabe vom 02.09.1999 des Kölner Stadtanzeigers wird festgehalten, daß die Ermittlungen im Zusammenhang mit der Millionenpleite des Kindergartenvereins Hokus Pokus kurz vor dem Ende stünden. Wie die Staatsanwaltschaft mitgeteilt habe, solle die Mitgründerin und Macherin des Trägervereins mit seinen sieben Kindertagesstätten wegen Nichterfüllung von Sozialleistungen angeklagt werden. Die Ankläger würden ihr vorwerfen, für die etwa 100 Mitarbeiter des Vereins über Jahre hinweg insgesamt fast eine halbe Million DM Sozialversicherungsbeiträge nicht gezahlt zu haben. Die Beschuldigte habe dies auch zugegeben, sagt so Oberstaatsanwalt Raupach, der den Straftatbestand (bis zu fünf Jahren Haft) als äußerst schwerwiegend bezeichnete.

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